Wie Architekten und Ingenieure ihr Netzwerk erweitern und Kooperationspartner finden

Wie Architekten und Ingenieure Networking betreiben und Kooperationspartner finden können (Grafik: Eric Sturm)

Wie Architekten und Ingenieure Networking betreiben und Kooperationspartner finden können (Grafik: Eric Sturm)

Wie können Planerinnen und Planer sich für die Anforderungen der Zukunft aufstellen? Wie finden kleine und mittlere Architektur- und Ingenieurbüros Kooperationspartner, um bei veränderten Marktbedingungen gegenüber den „Großen“ zu bestehen? Wie gelingt der Wissenstransfer und Erfahrungsaustausch mit Kollegen aus anderen Büros?

Ein aktueller Fachbeitrag der Zeitschrift „PBP Planungsbüro professionell“ nimmt sich des Themas an und bringt es auf den Punkt: Der Aufbau und die Pflege eines beruflichen Netzwerkes „hat nichts mit „Klüngeln“ oder sinnlosen Smalltalks zu tun“. Allerdings ist eine strategische Herangehensweise erforderlich.

Networking und die Suche nach Kooperationspartnern: Warum eigentlich?

Zunächst sollte man sich über die Ziele der eigenen Networking-Aktivitäten im Klaren sein. Der Autor, Dipl. Betriebswirt Jörgen Erichsen, fasst diese Ziele in folgender Tabelle zusammen:

Ziele des beruflichen Networkings (Fachbeitrag von Jörgen Erichsen in Planungsbüro Professionell, 04/2019)

Ziele des beruflichen Networkings (Tabelle aus dem Fachbeitrag von Jörgen Erichsen in Planungsbüro Professionell, 04/2019)

Schritt zwei: Die Kontaktaufnahme planen und vorbereiten

„Wenn Sie Ihre Ziele und Vorstellungen formuliert haben, müssen Sie die Umsetzung und Vorgehensweise planen. … Des Weiteren sollten Sie darauf achten, die Anzahl der Netzwerke oder Medien, in denen Sie aktiv sein möchten, zumindest zu Beginn zu begrenzen.

Denn Netzwerken oder Kooperationen eingehen, kostet gerade in der Startphase, wo Sie selbst noch nicht bekannt sind, Zeit. Sie müssen auf Kollegen zugehen, Blogbeiträge erstellen und sich und ihr Leistungsangebot vorstellen.“ so Erichsen.

Dritter Schritt: Aktiv Netzwerken und „am Ball bleiben“

Der Autor beschreibt anschaulich, wie das Netzwerken für Architekten und Ingenieure konkret aussehen kann, wie Themen „angeschoben“ werden und wo man sich einbringen kann.

„Nehmen Sie z. B. Kontakt mit Ihrem Berufsverband, Wirtschaftsförderung, Kammer oder ausgewählten Berufskollegen auf und fragen Sie nach möglichen Arbeitskreisen, der Häufigkeit und den Inhalten des Treffens. Je nach Zielen und Organisation eines Arbeitskreises steht lediglich der Informationsaustausch mit Gesprächen und der Wissensauffrischung im Fokus.

Häufig werden auch konkrete Fälle, Probleme bei der Auftragsbearbeitung sowie Lösungen hierzu besprochen, etwa Auswirkungen neuer gesetzlicher Regelungen auf die Angebotserstellung. In vielen Arbeitskreisen gibt es Vorträge zu Fach- und Sachthemen, von Mitgliedern oder Externen, die häufig einen anderen Blickwinkel haben und ein Problem von einer anderen Seite beleuchten als man das selbst tut.“

Den kompletten Beitrag finden Sie auf der Website von PBP Planungsbüro professionell.

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1 Kommentar » Schreibe einen Kommentar

  1. Ich denke, es ist in allen Tätigkeitsbereichen gleich. Das Internet kann helfen, ein Netzwerk, Partner oder Kunden aufzubauen. Das Internet bietet auch mehr Sichtbarkeit, aber natürlich ist der Wettbewerb hart.

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