Video-Interview der Bundesarchitektenkammer zur HOAI: „Preisdumping schadet uns allen – auch der Baukultur und den Bauherren“

In einem aktuellen Video-Interview geht Barbara Ettinger-Brinckmann auf das Urteil des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) zum Fortbestand der HOAI ein. Kernaussage: „Die ist nicht tot. Die HOAI bleibt uns erhalten!“ Die Präsidentin der Bundesarchitektenkammer betont, dass die Honorarordnung weiterhin Grundlage und Orientierung bleibt – für Planungsleistungen und ihren Wert.

 

Architektinnen und Architekten aller Fachrichtungen sollten selbstbewusst(er) kommunizieren

Das Fazit aus dem EuGH-Urteil könne nur für Planerinnen und Planer nur lauten: „Planungsleistungen gehören ausschließlich in die Hände entsprechend ausgebildeter Fachleute. In unsere Hände. Nur unter dieser Bedingung kann der Wegfall verbindlicher Mindest- und Höchstsätze zu einem Wettbewerb führen, bei dem nicht der Preis, sondern Qualität und Leistung entscheiden.“

Aus diesem Grund, so Ettinger-Brinckmann, sei es wichtig, Architektinnen und Architekten aller Fachrichtungen selbstbewusst kommunizieren, dass qualifizierte Planung ihr Geld wert ist. Wo früher der Verweis auf verbindliche Honorarsätze gereicht habe, müsse heute noch offensiver gezeigt werden, was ein Büro leistet.

Positionierung, Büroprofil und Öffentlichkeitsarbeit weiterentwickeln

Dazu gehört natürlich auch, die eigene Positionierung sowie die Öffentlichkeitsarbeit – offline wie online – wieder verstärkt weiterzuentwickeln. Auf der BAK-Website hat die Bundesarchitektenkammer dazu wertvolle Tipps und Anregungen zusammengestellt, von der „Schärfung des Büroprofils“ über die Marketingstrategie bis hin zu Pressearbeit und dem Büromanagement.

Drehtermin am Askanischen Platz: Produktion des Interview-Videos der Bundesarchitektenkammer zur HOAI im Juni 2020 (Foto: Cathrin Urbanek, BAK)

Drehtermin am Askanischen Platz: Produktion des Interview-Videos der Bundesarchitektenkammer zur HOAI im Juni 2020 (Foto: Cathrin Urbanek, BAK)

Ein Hinweis in eigener Sache: An der Entstehung des Videos im Juni 2020 war ich – in meiner Rolle als Production Manager von WWS Film BERLIN unmittelbar beteiligt. Mit meinem Partner Fred Wagner haben wir das Interview-Video zusammen mit der BAK konzipiert und in den Räumlichkeiten am Askanischen Platz Mitte Juni 2020 gedreht. Oben ein Blick hinter die Kamera.

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