Viele wissen gar nicht, was schon längst möglich ist.

KI-Experte Eric Sturm rät in einem Interview mit dem „Deutschen Architekt:innenblatt“ (Regionalteil Niedersachsen, online) Architekturbüros zu einem pragmatischen Einstieg in künstliche Intelligenz. Für den Anfang reichen ein oder zwei gute Chatbots.

Entscheidend bleibt der bewusste Umgang mit Daten, Aufgaben und Erwartungen.

KI im Architekturbüro: Einstieg mit Augenmaß

Der erfahrende Berater sieht im Büroalltag vor allem eine Beschleunigung von Routinen.

KI kann Texte erstellen, Informationen strukturieren, Recherche unterstützen und kleine Anwendungen entwickeln. Datenschutz bleibt wichtig, sollte den Start aber nicht blockieren.

Künstliche Intelligenz im Planungsbüro: Neue Chancen für Architektinnen und Ingenieure (Symbolbild; Abbildung: Internet für Architekten)

Künstliche Intelligenz im Planungsbüro: Neue Chancen für Architektinnen und Ingenieure (Symbolbild; Abbildung: Internet für Architekten)

Im Entwurf erwartet Sturm kurzfristig keine vollautomatische Planung. Größere Fortschritte sieht er bei Visualisierungen. Wer hier eigene Stilvorgaben entwickelt, kann sich trotz ähnlicher Tools gestalterisch abheben.

Arbeitsplätze sieht Sturm nicht unmittelbar gefährdet. Die Planung bleibt komplex und braucht Menschen. Einzelne Tätigkeiten verändern sich aber deutlich. Wer jetzt ausprobiert, sammelt einen Vorsprung.

Der Link zum Beitrag „Viele wissen gar nicht, was schon längst möglich ist.“ wurde am 06. Mai 2026 der Presseschau auf „Internet für Architekten“ hinzugefügt.

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