„Marketing-taugliche“ Internetadressen – mehr Besucher für Ihre Website

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Eine gute Website steht und fällt mit einer guten Adresse. Ideal ist eine einfache, klar verständliche Adresse, die z.B. am Telefon problemlos weitergegeben werden kann. Zudem sollte jeder in der Lage sein, sich die Adresse mindestens für einen Tag zu merken. Eine “sprechende” Adresse ist nicht nur kundenfreundlicher, sondern hilft Ihrer Website auch zu einer besseren Platzierung in Suchmaschinen als kryptische Kürzel.

Lieber etwas länger und “sprechend” als kurz und kryptisch

Dass eine Adresse wie www.schubert-architekten.de auf den ersten Blick verrät, welche Art von Dienstleistungen auf der dahinter liegenden Website angeboten werden, dürfte unstrittig sein. Auch die Weitergabe im persönlichen Gespräch oder am Telefon – für Dienstleister ein besonders wichtiger Aspekt – ist problemlos möglich. Denn jeder normale Mensch kann diese Adresse aussprechen und erkennt auf einen Blick, um was für ein Unternehmen es sich dabei handelt. Das mag banal klingen, wird aber häufig missachtet.
Nicht zuletzt sorgt das an den Inhabernamen per Bindestrich angehängte Wort “architekten” dafür, dass Suchmaschinen wie Google allein schon an der Adresse erkennen, dass hier eine Architekten-Website besteht. Auf diese einfache Weise kann man als Website-Inhaber bei den Suchmaschinen “Punkte sammeln” und die Position der eigenen Seiten in den Suchmaschinen-Ergebnissen verbessern.

Wichtig: Achten Sie darauf, dass Sie sowohl Ihren Namen/Büronamen als auch beschreibende Keywords wie “architekten” oder “architektur” in die Adresse integrieren. Die einzelnen Worte sollten immer per Bindestrich kombiniert werden. Das lohnt sich, auch wenn das beim Tippen etwas mehr Arbeit kostet: Eine Adresse wie “www.schubertarchitekten.de” wäre sowohl aus “Suchmaschinen-Sicht” nicht optimal und auch für Menschen wesentlich schwerer zu lesen.

Tipp: Vermeiden Sie kryptische Kürzel! Besonders kleine oder mittelgroße Büros, die sich noch “einen Namen machen” müssen, sollten unbedingt vermeiden, mit Abkürzungen wie z. B. “www.as-p.de” oder “rkw-as.de” aufzutreten*. In der Praxis zeigt sich immer wieder, dass sich Menschen solche Namen viel schlechter merken als “sprechende” Adressen, siehe Beispiel oben.

Auch eine E-Mail-Adresse ist ein Werbeträger

Wer einmal ein bisschen darüber nachdenkt, wo die eigene Internet-Adresse überall auftaucht – z. B. auch in Form von E-Mail-Adressen – stellt schnell fest: Es handelt sich dabei um einen veritablen “Werbeträger”. Daher sollten Sie sich darum bemühen, dass alle Mitarbeiter Ihres Büros nach aussen hin einheitlich mit Adressen nach dem Muster “vorname.name@adresse-ihres-bueros.de” kommunizieren. Es wirkt nicht nur unprofessionell, wenn Sie einem Geschäftspartner z. B. eine “t-online”- oder “web.de”-Adresse nennen, Sie verschenken damit auch die Möglichkeit, elegant die Internet-Adresse Ihres Büros weiterzugeben!

Link: Abfrage-Tool für freie Domainnamen, z. B. bei Domainfactory

*Die beiden Adress-Beispiele stammen von Albert Speer & Partner sowie RKW Architekten. Für diese großen und bekannten Büros mag der Reiz in der praktischen Kürze der Adressen liegen, aus marketing-technischer Sicht halte ich sie dennoch für suboptimal.

20.08.2008

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