ksg Architekten: Konzentriertes Arbeiten dank der „Stillen Stunde“

Die Stille Stunde im Architekturbüro (Foto: ksg / Bettina Malik)

„Stille Stunde“ – Bitte nicht stören (Foto: ksg / Bettina Malik)

Die Digitalisierung der Arbeitswelt entwickelt sich weiter. Das Thema New Work beschäftigt Unternehmen. Das Büro ksg Architekten hat sich über die eigene Arbeitskultur Gedanken gemacht. Es praktiziert an seinen beiden Standorten in Köln und Leipzig mit über 70 Mitarbeitern seit Anfang 2018 „Die Stille Stunde“.

Letztlich geht es um die Qualität der Architektur

Von 09:00 bis 11:30 Uhr vormittags klingeln bei ksg weder Telefone noch E-Mail-Postfächer. Auch E-Mails werden vom System erst ab 11:30 Uhr zugestellt. “Wir haben unsere Erreichbarkeit markant zurückgefahren, um uns wieder konzentriert und ungestört unseren Projekten widmen zu können“, sagt Johannes Kister. Ununterbrochene Verfügbarkeit, kurze Reaktionszeiten haben mit der Digitalisierung als Anspruch auch den Schreibtisch von Architekten erreicht.

„Für die Planung braucht man eine Zeit der konzentrierten Versenkung und das sind mehr als nur fünf Minuten bis zur nächsten Unterbrechung. Es läuft bei uns im Büro am Ende alles gleich, nur in einem anderen Rhythmus: nämlich dass man morgens arbeiten und nachmittags Mails beantworten kann.“ (Johannes Kister)

Auf redaktionelle Aufgaben müssen Architekten immer häufiger schon morgens ihre frischeste Energie verwenden. Wenn für Entwurf und Detailplanung dann am Ende erst abends oder am Wochenende Zeit bleibt, ist die Gesundheit der Mitarbeitenden und in der Folge auch die Wirtschaftlichkeit des Büros gefährdet.

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