MIKOGO: Neue Kommunikationstechnologien und ihr Einsatz in der Architekturbranche


Gastbeitrag von Maike Horlacher, BeamYourScreen GmbH, Mannheim

Bei hoher Marksättigung und steigendem Kostendruck wird es zunehmend wichtiger, dem Auftraggeber schnell und eindeutig zu vermitteln, worum es bei dem neuen Plan geht. Denn effiziente Kommunikation spart bares Geld.

Gute Architektur ist zeitlos, repräsentiert oder schafft einfach ein Dach über dem Kopf. Doch es geht um mehr. Am anderen Ende der Vision steht letztendlich der Kunde, dem das Konzept kommunikativ vermittelt werden muss und das Ganze immer unter dem Gesichtspunkt der Wirtschaftlichkeit.

Die Desktop Sharing Software Mikogo bietet seit ihrem Launch im Jahr 2007 eine neue Form der Kommunikation. Mikogo ermöglicht Meetings über das Internet mit bis zu 10 Teilnehmern, indem es den eigenen Bildschirminhalt in Echtzeit an andere Computer überträgt. So wird ganz unabhängig vom Aufenthaltsort der verschiedenen Parteien das gemeinsame über-den-Plänen-sitzen simuliert, ohne dass jemand den Schreibtisch verlassen muss. Statt Baupläne per Fax oder E-Mail hin und her zu schicken, können änderungen direkt am Bildschirm besprochen werden. Das spart Zeit und verschont vor Missverständnissen, ohne dass der Kundenkontakt leidet.

Wie wird eine Mikogo-Sitzung gestartet?

Eine Mikogo-Sitzung kann mit 3 simplen Schritten gestartet werden. Die einfache Handhabung ermöglicht so auch die Nutzung mit technik-averser Kundschaft und spart lange Erklärungen.

Start einer Mikogo-Online-Sitzung
Start einer Mikogo-Online-Sitzung

Um eine Sitzung zu starten ist es völlig ausreichend, wenn der Organisator die Software installiert hat. Durch einen Klick auf das Mikogo-Icon in der Schnellstartleiste öffnet sich das Menü des Programms und die Option „Start Session“ kann ausgewählt werden. Der Mikogo Server generiert daraufhin automatisch eine neunstellige Session-ID, die nun nur noch via Messenger oder Telefon an die anderen Teilnehmer weitergegeben werden muss. Diese loggen sich über den “Teilnehmen“-Button auf der Mikogo-Hompage ein: Die Sitzung beginnt.

Was passiert während der Sitzung?

Mikogo überträgt genau das, was auch der Organisator auf seinem Computerbildschirm gerade sieht. Damit können beispielsweise CAD-Zeichnungen gezeigt werden, ohne dass das Gegenüber eine installierte Version der CAD-Software benötigt, um die Datei zu öffnen. Wer einige Bereiche von der übertragung ausschließen möchte, beispielsweise das Wallpaper oder das E-Mail-Programm, konfiguriert dies einfach individuell im Mikogo Menü. Die übertragungsrechte können durch die „Switch Presenter“ Option an jeden Sitzungsteilnehmer weitergegeben werden, nach dessen Zustimmung ist dann sein Bildschirm zu sehen.

Screenshot: Zugriff auf einen fremden Rechner (Screen Sharing) mit Mikogo
Screenshot: Zugriff auf einen fremden Rechner (Screen Sharing) mit Mikogo

Eine übersicht über weitere Features, die den Architektenalltag erleichtern sollen, ist hier zu finden: www.mikogo.de/product/features

Wie sicher ist Mikogo?

Damit auch sensible Dokumente ohne schlechtes Bauchgefühl besprochen werden können, verschlüsselt die Software alle Datenströme mit dem Advanced Encryption Standard (AES, 256-Bit Schlüssellänge). An der Sitzung teilnehmen kann nur, wer die Session ID kennt, zusätzlich kann die übertragung auch durch ein Passwort geschützt werden.

Kostenlos nutzbar, privat und beruflich

Die Software Mikogo ist in der inzwischen dritten Generation für Windows und Mac OS X erhältlich und steht zum kostenlosen Download auf mikogo.de bereit. Die Verwendung ist nicht nur im privaten Bereich, sondern auch im kommerziellen Umfeld kostenlos und ohne Funktionseinschränkung möglich.

Warum Mikogo kostenlos nutzbar ist, lesen Sie auf www.mikogo.de/product/why-its-free.

Über die Autorin

Maike Horlacher studiert BWL und arbeitet seit Sommer diesen Jahres im Bereich Online Marketing für Mikogo (BeamYourScreen GmbH, Mannheim).

08.11.2010

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